Am Anfang war der Berg
Der Kleeberg gibt dem Team seinen Namen. Eigentlich ist es gar kein Berg, sondern eine ca. 120m ü. NN hohe Erhebung des Teutoburger Waldes. Der Wind strömt leicht gekitzelt durch die Wallhecken der typischen Westfälischen Parklandschaft, ansonsten ungehindert von SO bis WSW gegen den hier etwa 80m ü. NN liegenden Fuß des Höhenzuges. So entsteht ein Hangaufwind, der je nach Windstärke 250m Höhe erreicht. Die sandigen Böden am Fuße und das Kalkgestein im Gebirgsrücken des Teutoburger Waldes begünstigen zudem eine ausgezeichnete Thermikentwicklung.
12 km westlich wählte Robert Kronfeld am 15. Mai 1929 aus gutem Grund das nasse Dreieck bei Bevergern als Startpunkt für seinen Weltrekordflug, der seine "Wien" über 100 km an den Hängen des Teuto´s bis in die Nähe des Hermannsdenkmals trug. Da der thermische Segelflug zu der Zeit noch nicht besonders ausgeprägt war, gehen wir getrost davon aus, das Kronfeld auch am Kleeberg
und 7 km weiter östlich an der Wiege der Lengericher Segelfliegerei den Hangaufwind von "Max und Moritz" nutzte.
Vor gut 40 Jahren entdeckten Modellsegelflieger den Hang als ideales Gelände für den antriebslosen Modellflug und leisten durch die Pflege und den Erhalt des Geländes einen besonderen Beitrag zum Kulturschutz.